Wasser-Glykolgemische verändern die Förderbedingungen einer Heizkreispumpe. Wilo lässt für die Yonos PICO plus Mischungen bis 50 Prozent zu und verlangt bei höherer Viskosität eine Korrektur der Förderdaten.
Glykol verändert die Förderdaten
Wasser-Glykolgemische verändern die Förderbedingungen einer Heizkreispumpe. Wilo lässt für die Yonos PICO plus Mischungen bis 50 Prozent zu und verlangt bei höherer Viskosität eine Korrektur der Förderdaten. Eine Kennlinie für Wasser wird deshalb nicht ungeprüft als identisches Verhalten im vorhandenen Gemisch gelesen.
Zugelassen sind Heizungswasser und Wasser-Glykolgemische bis 50 Prozent. Höhere Viskosität verlangt Korrektur der Förderdaten; gebrauchsfertige Gemische verwenden, nicht in der Pumpe mischen.
Medium und Konzentration nachweisen
Die Anleitung verlangt gebrauchsfertige Gemische und untersagt das Mischen in der Pumpe. Für eine Serviceanfrage ist wichtig, welches Medium tatsächlich eingefüllt wurde und in welcher Konzentration. Ein allgemeiner Hinweis Frostschutz drin reicht nicht, um Eignung, Viskosität und die maßgeblichen Herstellerangaben korrekt zuzuordnen.
Sammeln Sie vorhandene Füll- beziehungsweise Wartungsunterlagen und die genaue Mediumbezeichnung. Muss die Zusammensetzung erst bestimmt werden, bleibt dies Teil der Fachprüfung. Nutzer entnehmen oder ergänzen kein unbekanntes Medium auf Verdacht; auch eine Farbe allein bestätigt weder Konzentration noch Produkt oder Verträglichkeit mit dem vorhandenen System.
Kennlinie an den tatsächlichen Betrieb binden
Die Zulassung bis 50 Prozent ist eine Mediumgrenze und keine allgemeine Aussage über die Eignung jeder Anlage für Frostbetrieb. Rohrnetz, Komponenten und Auslegung bleiben gesondert zu prüfen. Ebenso erklärt eine höhere Viskosität nicht automatisch jede schwache Wärmeversorgung; der tatsächliche Betriebspunkt und mögliche Störungen müssen nachvollzogen werden.
AW HTK benötigt Pumpentyp, Mediumdaten und den beobachteten Förder- beziehungsweise Wärmebefund. Damit kann die Anfrage eine angepasste Auslegung von einem möglichen Pumpenfehler unterscheiden. Die Seite nennt keine universelle Korrekturzahl und keine Mischanweisung; konkrete Förderdaten werden anhand des tatsächlichen Gemischs und der Herstellerunterlagen fachlich ermittelt.
Passender Ratgeber
Häufige Fragen
Darf in der Pumpe selbst gemischt werden?
Wilo verlangt gebrauchsfertige Gemische. Zusammensetzung, Eignung und erforderliche Datenkorrektur werden fachlich zugeordnet.
Welche Herstellerfunktion wird hier beschrieben?
Zugelassen sind Heizungswasser und Wasser-Glykolgemische bis 50 Prozent. Höhere Viskosität verlangt Korrektur der Förderdaten; gebrauchsfertige Gemische verwenden, nicht in der Pumpe mischen.
Offizielle Quellen
Bei zeitkritischen Rechts- und Förderfragen gilt die am Entscheidungstag aktuelle amtliche Fassung.