Heizungsbetrieb verstehen · 4 Min. · Stand 12.10.2026

Glykol in der Heizung: Gelten dieselben Pumpendaten wie für Wasser?

Wasser-Glykolgemische verändern die Förderbedingungen einer Heizkreispumpe. Wilo lässt für die Yonos PICO plus Mischungen bis 50 Prozent zu und verlangt bei höherer Viskosität eine Korrektur der Förderdaten.

Die Entscheidung vorbereiten

Glykol in der Heizung: Gelten dieselben Pumpendaten wie für Wasser?

Vier Prüfpunkte für Ihre Anfrage. Die Darstellung ordnet die Fragen; sie zeigt keine Leitungsführung oder Einbaulösung.

Heizungsbetrieb verstehenEntscheidungsweg · keine Montageanleitung
Glykol in der Heizung: Gelten dieselben Pumpendaten wie für Wasser?Pumpentyp lesen → Anschluss einordnen → Verlauf dokumentieren → Fachprüfung klären. Die Erläuterungen zu den vier Punkten stehen unter der Grafik. 1Pumpentyp lesen2Anschluss einordnen3Verlauf dokumentieren4Fachprüfung klären Glykol in der Heizung: Gelten dieselben Pumpendaten wie für Wasser?Pumpentyp lesen → Anschluss einordnen → Verlauf dokumentieren → Fachprüfung klären. Die Erläuterungen zu den vier Punkten stehen unter der Grafik. 1Pumpentyp lesen2Anschluss einordnen3Verlauf dokumentieren4Fachprüfung klären
01Pumpentyp lesen

Wasser-Glykolgemische verändern die Förderbedingungen einer Heizkreispumpe. Wilo lässt für die Yonos PICO plus Mischungen bis 50 Prozent zu und verlangt bei höherer Viskosität eine Korrektur der Förderdaten. Eine Kennlinie für Wasser wird deshalb nicht ungeprüft als identisches Verhalten im vorhandenen Gemisch gelesen.

02Anschluss einordnen

Zugelassen sind Heizungswasser und Wasser-Glykolgemische bis 50 Prozent. Höhere Viskosität verlangt Korrektur der Förderdaten; gebrauchsfertige Gemische verwenden, nicht in der Pumpe mischen.

03Verlauf dokumentieren

Die Anleitung verlangt gebrauchsfertige Gemische und untersagt das Mischen in der Pumpe. Für eine Serviceanfrage ist wichtig, welches Medium tatsächlich eingefüllt wurde und in welcher Konzentration. Ein allgemeiner Hinweis Frostschutz drin reicht nicht, um Eignung, Viskosität und die maßgeblichen Herstellerangaben korrekt zuzuordnen.

04Fachprüfung klären

AW HTK benötigt Pumpentyp, Mediumdaten und den beobachteten Förder- beziehungsweise Wärmebefund. Damit kann die Anfrage eine angepasste Auslegung von einem möglichen Pumpenfehler unterscheiden. Die Seite nennt keine universelle Korrekturzahl und keine Mischanweisung; konkrete Förderdaten werden anhand des tatsächlichen Gemischs und der Herstellerunterlagen fachlich ermittelt.

Redaktioneller Entscheidungsweg zu diesem Artikel. Die offiziellen Quellen und der vollständige Zusammenhang folgen im Text. Eine konkrete Anlage wird vor Ort beurteilt.

Wasser-Glykolgemische verändern die Förderbedingungen einer Heizkreispumpe. Wilo lässt für die Yonos PICO plus Mischungen bis 50 Prozent zu und verlangt bei höherer Viskosität eine Korrektur der Förderdaten.

Glykol verändert die Förderdaten

Wasser-Glykolgemische verändern die Förderbedingungen einer Heizkreispumpe. Wilo lässt für die Yonos PICO plus Mischungen bis 50 Prozent zu und verlangt bei höherer Viskosität eine Korrektur der Förderdaten. Eine Kennlinie für Wasser wird deshalb nicht ungeprüft als identisches Verhalten im vorhandenen Gemisch gelesen.

Zugelassen sind Heizungswasser und Wasser-Glykolgemische bis 50 Prozent. Höhere Viskosität verlangt Korrektur der Förderdaten; gebrauchsfertige Gemische verwenden, nicht in der Pumpe mischen.

Medium und Konzentration nachweisen

Die Anleitung verlangt gebrauchsfertige Gemische und untersagt das Mischen in der Pumpe. Für eine Serviceanfrage ist wichtig, welches Medium tatsächlich eingefüllt wurde und in welcher Konzentration. Ein allgemeiner Hinweis Frostschutz drin reicht nicht, um Eignung, Viskosität und die maßgeblichen Herstellerangaben korrekt zuzuordnen.

Sammeln Sie vorhandene Füll- beziehungsweise Wartungsunterlagen und die genaue Mediumbezeichnung. Muss die Zusammensetzung erst bestimmt werden, bleibt dies Teil der Fachprüfung. Nutzer entnehmen oder ergänzen kein unbekanntes Medium auf Verdacht; auch eine Farbe allein bestätigt weder Konzentration noch Produkt oder Verträglichkeit mit dem vorhandenen System.

Kennlinie an den tatsächlichen Betrieb binden

Die Zulassung bis 50 Prozent ist eine Mediumgrenze und keine allgemeine Aussage über die Eignung jeder Anlage für Frostbetrieb. Rohrnetz, Komponenten und Auslegung bleiben gesondert zu prüfen. Ebenso erklärt eine höhere Viskosität nicht automatisch jede schwache Wärmeversorgung; der tatsächliche Betriebspunkt und mögliche Störungen müssen nachvollzogen werden.

AW HTK benötigt Pumpentyp, Mediumdaten und den beobachteten Förder- beziehungsweise Wärmebefund. Damit kann die Anfrage eine angepasste Auslegung von einem möglichen Pumpenfehler unterscheiden. Die Seite nennt keine universelle Korrekturzahl und keine Mischanweisung; konkrete Förderdaten werden anhand des tatsächlichen Gemischs und der Herstellerunterlagen fachlich ermittelt.

Passender Ratgeber

Häufige Fragen

Darf in der Pumpe selbst gemischt werden?

Wilo verlangt gebrauchsfertige Gemische. Zusammensetzung, Eignung und erforderliche Datenkorrektur werden fachlich zugeordnet.

Welche Herstellerfunktion wird hier beschrieben?

Zugelassen sind Heizungswasser und Wasser-Glykolgemische bis 50 Prozent. Höhere Viskosität verlangt Korrektur der Förderdaten; gebrauchsfertige Gemische verwenden, nicht in der Pumpe mischen.

Offizielle Quellen

Bei zeitkritischen Rechts- und Förderfragen gilt die am Entscheidungstag aktuelle amtliche Fassung.

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