Eine Freigabe der Heizkreispumpe für ein Wasser-Glykol-Gemisch bestätigt nicht automatisch die Eignung des eingebauten Wärmezählers.
Die Medienfreigabe für den Messabschnitt eigens prüfen
Eine Freigabe der Heizkreispumpe für ein Wasser-Glykol-Gemisch bestätigt nicht automatisch die Eignung des eingebauten Wärmezählers. Bei einer geplanten Medienumstellung wird deshalb der ganze Messabschnitt gerätebezogen geprüft. Mechanisch passende Anschlüsse und ein bisher mit Wasser funktionierender Zähler beantworten diese zusätzliche Frage noch nicht.
Kamstrups Isolierungs- und Installationshinweise beschränken die dort beschriebenen Durchflusssensoren auf Wasser als wärmeübertragendes Medium. Diese Vorgabe ist eigenständig neben den Angaben anderer Anlagenkomponenten zu lesen. Eine passende Pumpe oder Rohrleitung hebt die Beschränkung des Messgeräts nicht auf und liefert keinen Ersatznachweis für seine Verwendung mit Glykol.
Pumpenverträglichkeit nicht auf den Zähler übertragen
Erfassen Sie das geplante Medium möglichst konkret und legen Sie die vorhandenen Gerätedaten daneben. Der allgemeine Wunsch nach Frostschutz beschreibt noch nicht alle Eigenschaften einer vorgesehenen Mischung. Der ausführende Betrieb prüft, welche Komponenten im betroffenen Kreis damit in Berührung kommen und welche Freigaben dazu tatsächlich vorliegen.
Beim Zähler zählt seine genaue Ausführung statt allein der Produktname aus einer älteren Rechnung. Notieren Sie außerdem, ob der gemessene Kreis selbst umgestellt oder an anderer Stelle ein getrennter Kreis vorgesehen werden soll. Diese Unterscheidung ist für die Frage entscheidend, welches Medium den Durchflusssensor tatsächlich erreicht.
Eine Umstellung vor dem Befüllen abgleichen
Mischen Sie keine Zusätze ein, während die Eignung des Messabschnitts noch ungeklärt ist. Aus der Kamstrup-Vorgabe folgt kein allgemeines Verbot aller anderen Wärmezähler für Glykol; andere Produkte benötigen ihre eigenen belastbaren Angaben. Ebenso ersetzt eine weiterlaufende Anzeige nach einer Umstellung keine bestätigte Medienfreigabe des Herstellers.
Teilen Sie AW HTK Zählerbezeichnung, Hydraulikschema und das gewünschte Medium vor einer Umstellung mit. Benennen Sie die bereits bekannten Freigaben von Pumpe und weiteren Bauteilen. Der Prüfauftrag klärt die konkrete Messgeräteverträglichkeit und nötige Änderungen, bevor aus der Eignung einzelner Komponenten auf das gesamte System geschlossen wird.
Passender Ratgeber
Häufige Fragen
Kann der Zähler unverändert bleiben, weil Pumpe und Rohrsystem die Frostschutzmischung vertragen?
Kamstrups Isolierungs-/Installationshinweise beschränken seine Durchflusssensoren auf Wasser als wärmeübertragendes Medium. Eine Glykol-Freigabe anderer Komponenten ist kein Eignungsnachweis des Zählers. Vor Umstellung wird der gesamte Messabschnitt gerätebezogen geprüft.
Was gehört für diese Frage in die Anfrage?
Teilen Sie AW HTK Zählerbezeichnung, Hydraulikschema und das gewünschte Medium vor einer Umstellung mit. Benennen Sie die bereits bekannten Freigaben von Pumpe und weiteren Bauteilen. Der Prüfauftrag klärt die konkrete Messgeräteverträglichkeit und nötige Änderungen, bevor aus der Eignung einzelner Komponenten auf das gesamte System geschlossen wird.
Offizielle Quellen
Bei zeitkritischen Rechts- und Förderfragen gilt die am Entscheidungstag aktuelle amtliche Fassung.