Eine passende Wärmepumpe folgt der Heizlast, dem Warmwasserprofil und dem gewählten Betriebskonzept – nicht dem Typenschild des alten Kessels.
Heizlast bildet die Grundlage
Die Gebäudeheizlast beschreibt den Leistungsbedarf am Auslegungstag. Raumwerte zeigen zusätzlich, ob die vorhandenen Heizflächen mit der geplanten Systemtemperatur ausreichen.
Warmwasser getrennt bewerten
Personenzahl, gleichzeitige Zapfungen, Speichergröße und gewünschter Komfort erzeugen andere Lasten als die Raumheizung. Eine pauschale Leistungszugabe kann zu unnötiger Überdimensionierung führen.
Modulation und Bivalenzpunkt
Entscheidend ist nicht nur die maximale Leistung, sondern auch, wie weit das Gerät bei milder Witterung herunterregeln kann. Der Bivalenzpunkt beschreibt, ab wann ein zusätzlicher Wärmeerzeuger unterstützen soll.
- untere Modulationsgrenze prüfen
- Sperrzeiten nur bei tatsächlicher Relevanz berücksichtigen
- Heizstab nicht als verdeckte Dauerlösung einplanen