Gerät, Wärmequelle, Umbauten, Elektro, Förderung und Betrieb gehören in dieselbe Rechnung. Ein einzelner Paketpreis sagt wenig über die Wirtschaftlichkeit.
Die Investition besteht aus mehr als dem Gerät
Zur Wärmepumpe kommen je nach Projekt Fundament oder Erdarbeiten, Hydraulik, Speicher, Demontage, Elektroanschluss, Heizflächenanpassungen, Schallschutz und Planung.
- Wärmeerzeuger und Wärmequelle
- Speicher und Hydraulik
- Elektro- und Netzarbeiten
- Demontage und Entsorgung
- Bauliche Nebenarbeiten
Betriebskosten aus dem Wärmebedarf ableiten
Der Strombedarf ergibt sich näherungsweise aus dem jährlichen Wärmebedarf geteilt durch die erreichbare Jahresarbeitszahl. Beide Größen müssen realistisch angesetzt werden; Prospekt-COP und pauschale Wohnflächenwerte reichen nicht.
Szenarien statt einer einzigen Zukunftszahl
Strom-, Gas-, CO₂- und Netzentgelte sind veränderlich. Ein belastbarer Vergleich zeigt mindestens ein konservatives, ein mittleres und ein günstiges Szenario und trennt Finanzierung von Energieverbrauch.
Förderung reduziert Investition, nicht Planungsbedarf
Förderbedingungen ändern sich und können technische Voraussetzungen oder einen Antrag vor Maßnahmenbeginn verlangen. Die ungeförderte technische Lösung muss deshalb zuerst sinnvoll sein.