Lüftung wählen · 8 Min.

Zentrale oder dezentrale Lüftung: Systeme im Vergleich

Zentrale Anlagen verteilen Luft über ein Netz, dezentrale Geräte arbeiten raumweise. Gebäude, Sanierungstiefe und Wartung entscheiden.

Luftwechsel verstehen

Frische Luft hinein.
Verbrauchte Luft hinaus.

Eine kontrollierte Wohnraumlüftung führt Luft gezielt durch das Haus. Der Wärmeübertrager nutzt Energie aus der Abluft; die beiden Luftwege bleiben getrennt.

Wohnraumlüftung FunktionsprinzipAußen- / ZuluftAbluftFortluft
Außenluft durchströmt den Wärmeübertrager und wird als Zuluft in Wohnräume geführt. Überströmung verbindet Wohn- und Feuchträume. Abluft gibt im getrennten Kanal Wärme ab und verlässt das Haus als Fortluft.WOHNENBAD / KÜCHEDRAUSSEN1234

Wärme wird zurückgewonnen. Die Luftströme werden nicht vermischt.

01Außenluft aufnehmen

Frische Außenluft gelangt gefiltert in das Lüftungsgerät. Im Wärmeübertrager wird im Winter Wärme aus der Abluft übertragen.

02Wohnräume versorgen

Die Zuluft erreicht Wohn- und Schlafräume. Geeignete Überströmwege führen die Luft weiter zu den Ablufträumen.

03Feuchte Luft abführen

Aus Bad und Küche wird Abluft abgesaugt und zum Gerät zurückgeführt. Die Luftmenge richtet sich nach dem Lüftungskonzept.

04Energie nutzen

Die Abluft gibt im getrennten Wärmeübertrager Energie ab und verlässt das Haus als Fortluft. Filter, Schall und Wartungszugang gehören zur Planung.

Prinzip einer zentralen Lüftung mit getrennten Kanälen. Sommerbypass, Filter und Ventilatoren sind in der Illustration vereinfacht.

Wohnraum mit dezent integriertem Lüftungsgerät
Raumklima · Zentrale oder dezentrale Lüftung: Systeme im Vergleich Symbolbild, KI-generiert

Zentrale Anlagen verteilen Luft über ein Netz, dezentrale Geräte arbeiten raumweise. Gebäude, Sanierungstiefe und Wartung entscheiden.

Zentrale Lüftung

Ein Gerät versorgt Zu- und Ablufträume über Leitungen. Gute Filterung, Wärmerückgewinnung und Komfort stehen dem Platzbedarf für Verteilung und Reinigung gegenüber.

Dezentrale Lüftung

Einzelgeräte lassen sich abschnittsweise nachrüsten. Fassadenöffnungen, Geräusch, Synchronisation und Filterzugang müssen für jeden Raum passen.

Nicht nur Geräte vergleichen

Luftmengen, Überströmung, Außen- und Fortluft, Sommerbetrieb, Kondensat und Nutzerwartung gehören in die Systementscheidung.

  • Schlafraumschall gesondert bewerten
  • Filterkosten und Zugang einplanen
  • Lüftungskonzept als Grundlage verwenden

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Vorhaben
Gebäude
Wärmeschutz der Gebäudehülle

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