Bevor ein Abgleichtermin geplant wird, müssen Ventiltyp, Anschluss und erreichbarer Einbauzustand bekannt sein. Fotografieren Sie zugängliche Bauteile und sammeln Sie Herstellerunterlagen; ein moderner Thermostatkopf belegt nicht die Eigenschaften des darunterliegenden Ventils.
Das Ventil statt nur den Kopf bestimmen
Die technischen Daten des IMI-Beispiels Eclipse 300 unterscheiden Anschluss, Einbaumaße und zulässigen Betriebsbereich. Solche Angaben zeigen, warum ein Produktname allein nicht genügt. Die hier genannte Produktfamilie ist ein Beispiel und keine Auswahlentscheidung für Ihre Anlage.
Halten Sie zugängliche Kennzeichnungen, Heizkörperposition und Einbausituation fest. Gehen Sie nicht davon aus, dass alle Räume dieselben Ventile besitzen. Nach einzelnen Reparaturen oder Erweiterungen kann ein Gebäude unterschiedliche Bauteile enthalten.
Zugang und Kompatibilität vorbereiten
Legen Sie mit dem Fachbetrieb fest, welche Heizflächen zugänglich sein müssen und welche Unterlagen fehlen. Ein verdecktes oder unbekanntes Bauteil sollte zunächst als Prüfpunkt im Termin stehen. Eigenständiges Zerlegen unter Betriebsdruck ist hier nicht vorgesehen.
Für einen möglichen Austausch sind passende Anschlüsse und der konkrete Betriebsbereich zu prüfen. Lassen Sie den Betrieb erläutern, welches Bauteil identifiziert wurde und weshalb die vorgeschlagene Lösung zur Anlage passt. Herstellerfreigaben gelten für das jeweilige Produkt, nicht automatisch für jede Kombination.
- Ventilpositionen beschriften
- Kennzeichnungen und Zugang erfassen
- Kompatibilität fachlich prüfen
Fehlerfall: Ein einzelnes Muster wird auf das Haus übertragen
Ein Foto aus dem Wohnzimmer wird zur Grundlage für sämtliche Räume. Das kann abweichende Ventile oder schwer zugängliche Heizflächen übersehen. Kennzeichnen Sie geprüfte und ungeprüfte Positionen getrennt; erst danach lässt sich der tatsächliche Arbeitsumfang festlegen.
Senden Sie AW HTK eine beschriftete Heizkörperliste mit erreichbaren Fotos. Entfernen Sie dafür keine Bauteile und verändern Sie keine Einstellungen. Die Vorprüfung soll einen geeigneten Termin und Umfang ermöglichen; sie ist weder eine vollständige Bestandsaufnahme noch eine Teilefreigabe aus der Ferne.
Passender Ratgeber
Offizielle Quellen
Bei zeitkritischen Rechts- und Förderfragen gilt die am Entscheidungstag aktuelle amtliche Fassung.