Wiederholter Druckverlust ist kein normaler Wartungsrhythmus. Leckage, Sicherheitsventil, Ausdehnungsgefäß und Messanzeige werden systematisch geprüft.
Kalt- und Warmdruck dokumentieren
Druck ändert sich mit der Wassertemperatur. Zeitpunkt, Anlagenzustand und Anzeige werden notiert. Große Schwankungen können auf ein falsch eingestelltes oder defektes Membran-Ausdehnungsgefäß hinweisen.
Sichtbare und verdeckte Wasserwege
Heizkörperventile, Verschraubungen, Verteiler, Wärmeerzeuger und Rohrtrassen werden auf Feuchte geprüft. Das Sicherheitsventil kann unbemerkt in einen Ablauf entwässern.
Ausdehnungsgefäß fachlich prüfen
Vordruck und Anlagendruck müssen zu Gebäudehöhe und Wasserinhalt passen. Die Prüfung erfolgt drucklos nach Herstellervorgabe; bloßes Klopfen liefert keine verlässliche Diagnose.
Nicht endlos nachspeisen
Jedes Nachfüllen verändert Wasserqualität und bringt möglicherweise Sauerstoff ein. Bei akut zu niedrigem Druck wird die Anlage sicher betrieben beziehungsweise abgeschaltet und die Ursache behoben.
Häufige Fragen
Wie oft darf Heizungsdruck sinken?
Ein geschlossenes intaktes System sollte nicht regelmäßig nachgefüllt werden müssen.
Kann Luft im Heizkörper Druckverlust verursachen?
Entlüften senkt den Druck etwas; wiederkehrende Luft und Druckverlust können auf ein Systemproblem hinweisen.
Ist das Ausdehnungsgefäß eine Heimwerkerprüfung?
Vordruckprüfung und Austausch verlangen sicheren Umgang mit einer druckbeaufschlagten Heizungsanlage.
Offizielle Quellen
- Gesetze im Internet: § 60a GEG – Prüfung und Optimierung von Wärmepumpen ↗
- Gesetze im Internet: § 60c GEG – hydraulischer Abgleich ↗
Bei zeitkritischen Rechts- und Förderfragen gilt die am Entscheidungstag aktuelle amtliche Fassung.