Kleine Kügelchen am Auslauf sind eine andere Beobachtung als eine Salzmeldung. Zunächst müssen Partikel und Fundstelle richtig zugeordnet werden.
Die genaue Fundstelle verändert die Meldung
Am Perlator wurden kleine Kügelchen entdeckt, oder im Spülwasserschlauch der Enthärtungsanlage sind entsprechende Partikel sichtbar. Melden Sie genau diese Stelle. Ein Bodensatz in einem Glas, eine Verfärbung nach Netzarbeiten und bestätigte Harzkügelchen sind unterschiedliche Befunde. Aus Farbe oder Form allein entsteht noch keine sichere Stoffbestimmung.
Notieren Sie die vollständige softliQ-SD-Kennung und ob die Partikel am bereits zugänglichen Bauteil beobachtet wurden. Ein vorhandenes Foto kann die Meldung erläutern. Öffnen Sie für die erste Beschreibung weder den Enthärtungsbehälter noch eine Leitung. Unbekannte Partikel werden als unbekannt gemeldet, statt sie vorschnell dem Ionenaustauscher zuzuordnen.
Welche Störung Grünbeck nennt
Die Grünbeck-Anleitung führt Harzkügelchen im Spülwasserschlauch oder Perlator als eigene Beobachtung auf. Als Bedeutung nennt sie ein defektes Düsensystem; als Abhilfe verweist sie auf Kundendienst. Damit gehört dieser bestätigte Befund zur technischen Störungsprüfung. Die Stelle in der Anleitung beschreibt keine beliebige Erklärung für alle Partikel im Hausnetz.
Auch die Berechtigungstabelle ist relevant: Instandsetzung wird dort dem Kundendienst zugeordnet. Eine Anfrage an AW HTK macht den Betrieb nicht automatisch zum autorisierten Grünbeck-Kundendienst. Zuständigkeit, genaue Geräteausführung und erforderliche Herstellerbetreuung werden deshalb zusammen geklärt, bevor ein Reparaturweg oder Ersatzteil als zugesagt behandelt wird.
Regeneration ersetzt keine Düsenprüfung
Salz nachfüllen beantwortet eine Frage zum Salzvorrat. Eine manuelle Regeneration ist ein vorgesehener Betriebsprozess mit eigenem Anlass. Beides ersetzt die in der Störungstabelle genannte Prüfung des Düsensystems nicht. Wiederholte Regenerationen ohne zugeordneten Befund beweisen weder eine reparierte Rückhaltung noch die Ursache der zuvor gefundenen Kügelchen.
Ein vorgeschalteter Trinkwasserfilter ist außerdem ein anderes Bauteil. Bei Partikeln auf seiner Reinwasserseite muss zunächst der tatsächliche Anlagenweg bekannt sein. Liegt die Enthärtung dahinter, lässt sich der spätere Fund nicht allein dem Hausfilter zuschreiben. Die Reihenfolge der Komponenten hilft, die beiden möglichen Prüfaufträge nicht zu vermischen.
Den Befund für Kundendienst und Installation sichern
Stellen Sie die Fundstelle, das erste Beobachtungsdatum und vorhandene Wartungsunterlagen zusammen. Ergänzen Sie Arbeiten an Anlage oder Installation vor dem Fund und bereits ausgeführte Bedienhandlungen. Bei mehreren Zapfstellen wird jede separat benannt. Die Liste zeigt den beobachteten Umfang und behauptet keine Ursache für weitere, ungeprüfte Stellen.
Für die Abstimmung werden Kundendienstprüfung und mögliche Arbeiten an der Hausinstallation getrennt benannt. Fragen Sie auch, wie mit dem betroffenen Wasser und den vorhandenen Partikeln bis zur Klärung umzugehen ist. Der Ratgeber erteilt keine hygienische Freigabe, keine Spülanweisung und keinen eigenen Eingriff in die Harzfüllung.
Passender Ratgeber
Häufige Fragen
Sind Harzkügelchen im Spülwasserschlauch oder Perlator nach softliQ-Betrieb ein Anlass für mehr Salz oder für Kundendienstprüfung?
Die softliQ-SD-Anleitung ordnet Harzkügelchen im Spülwasserschlauch oder Perlator einem defekten Düsensystem zu und verweist auf Kundendienst. Der Fund wird mit Anlagenkennung und genauer Fundstelle gemeldet. Unbekannte Partikel werden nicht allein nach Farbe als Harz identifiziert; Salz nachfüllen oder manuell regenerieren ersetzt diese Prüfung nicht.
Welche Fundstellen nennt die Störungstabelle?
Die ausgewertete SD-Anleitung nennt den Spülwasserschlauch oder Perlator. Andere Partikelbefunde werden zuerst eigenständig zugeordnet.
Kann eine zusätzliche Regeneration die Reparatur belegen?
Nein. Der bestätigte Harzbefund wird laut Störungstabelle dem Düsensystem und der Kundendienstprüfung zugeordnet.
Offizielle Quellen
Bei zeitkritischen Rechts- und Förderfragen gilt die am Entscheidungstag aktuelle amtliche Fassung.