Menschen und Stromgefahr zuerst, dann Wasser sicher absperren, Ursache orten, dokumentieren und Trocknung planen. Verdeckte Feuchte darf nicht nur überstrichen werden.
Sicherheit vor Schadensbegrenzung
Bei Wasser an elektrischen Anlagen wird der Bereich nicht betreten; Feuerwehr oder Elektrofachkraft entscheidet über sichere Abschaltung. Danach wird die passende Haupt- oder Teilabsperrung geschlossen, sofern gefahrlos möglich.
Quelle stoppen und dokumentieren
Zeitpunkt, betroffene Räume, Wasserweg und sichtbare Schäden werden fotografiert. Versicherung, Eigentümer beziehungsweise Verwaltung und Fachbetrieb erhalten früh eine Meldung; Notmaßnahmen werden von dauerhafter Reparatur getrennt.
Wasser aufnehmen und Bauteile prüfen
Stehendes Wasser wird fachgerecht entfernt. Estrich, Dämmung, Holz, Trockenbau und Installationsschächte können verdeckt feucht bleiben; geeignete Messung bestimmt Öffnung und Trocknung.
Hygiene und Wiederherstellung
Bei Abwasser oder längerem Feuchtezustand gelten erhöhte Hygieneanforderungen. Erst nach Ursachenbeseitigung, kontrollierter Trocknung und Freigabe werden Oberflächen geschlossen.
Häufige Fragen
Soll ich sofort den Strom abschalten?
Nur wenn die Abschaltung gefahrlos erreichbar ist. Bei Wasser an Elektroanlagen Abstand halten und Feuerwehr beziehungsweise Fachkraft rufen.
Reicht ein Bautrockner?
Nicht ohne Kenntnis des betroffenen Aufbaus. Hohlräume und Dämmschichten können ein geplantes Trocknungsverfahren brauchen.
Wann darf wieder geschlossen werden?
Nach dokumentierter Ursachenbeseitigung und ausreichender Trocknung der betroffenen Bauteile.
Offizielle Quellen
Bei zeitkritischen Rechts- und Förderfragen gilt die am Entscheidungstag aktuelle amtliche Fassung.